Dämonen zahlen keine Miete

25. April 2015 von Michael Friedrich Vogt
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Die Verdummungsindustrie und der Nutzmensch 25. April 2015 Ellen Michels im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Der Turbokapitalismus führt in seinem inzwischen erreichten Grad der Ausbeutung des „Nutzmenschen“ im sich immer schneller drehenden Hamsterrad zu immensen körperlichen Schäden und gigantischen ökonomischen Verlusten: Rund 20 Prozent aller Mitarbeiter eines Unternehmens sind in ihrer Leistungsfähigkeit durch Belastungen, Sorgen, Nöte, Süchte und andere Einschränkungen durchschnittlich um 25 Prozent eingeschränkt. Das aber ist viel zu gering bewertet. In Wahrheit liegt der Anteil der Mitarbeiter, die in die innere Emigration gegangen sind – wie das Gallup Institut festgestellt hat – bei 63 Prozent.

Ihre Leistungsfähigkeit beträgt durchschnittlich 50 Prozent. Auf ein größeres Unternehmen bezogen hat das einen durchschnittlichen Verlust von 11.529.000 Euro im Jahr zur Folge. Der Selbstbetrug der Manager bewirkt einen enormen Finanzverlust und schädigt die Volkswirtschaft. Slogans wie „Neues Denken“ oder „Nachhaltigkeit“ sind nur Worthülsen und bewahren das alte System. Die Aktivitäten der Manager sind festgefahren wie nie.

Und alles ist meßbar. Mittels der Kirlianphotographie lassen sich die Beschädigungen und Beeinträchtigungen, die „Dämonen“ ausdrucksvoll zeigen und belegen.

Nach einer Studie des Gallup Instituts 2014 haben 67 Prozent der Mitarbeiter nur eine geringe und 17 Prozent keine emotionale Bindung an das sie beschäftigende Unternehmen. Daraus resultieren dramatische ökonomische Verluste für die Firmen. Der gesamtwirtschaftliche Schaden in der BRD liegt bei circa 118 Milliarden Euro pro Jahr. Das liegt wesentlich an den Schwachstellen in der Unternehmensführung. Trotz der Flut an Seminaren zu Motivation und Optimierung der Führung werden Führungskräfte und Mitarbeiter nicht angemessen weitergebildet. Allein ein einziger Anbieter auf dem Markt offeriert 23.000 Manager-Seminare. Quantität hat die Qualität der Persönlichkeitsbildung verdrängt. Das führt nicht zu mehr Durchschlagskraft in den Führungsetagen und einer befriedigenden Unternehmenskultur.

Zudem dominiert permanenter hartnäckiger Selbstbetrug. Viele Personalentscheider und andere Führungskräfte belassen alles beim Status quo und verlassen sich auf ihre angeblich gut zusammengestellten Teams an Therapeuten und Coaches. Die Hybris und die damit verbundene Blindheit von Personen in Schlüsselpositionen der Wirtschaft führt dazu, daß die allgemeine Erschöpfung von Berufstätigen weiter erhalten bleibt, daß viele von ihnen krank werden, materielle Verluste oder gar einen vorzeitigen Tod erleiden. Hinter den gigantischen Verlustzahlen steht großes menschliches Leid. Viele Berufstätige sind körperlich krank und haben seelische Schmerzen, sie fühlen sich ausgebrannt und leiden an Erschöpfungszuständen bzw. dem Burnout-Syndrom.

Das alles wird multipliziert durch individuelle Bedrängungen, die mit Krankheiten, Trennung vom Lebenspartner, Sorge um die Zukunft der Kinder, um Rentenausfälle, würdiges Altern, Betreuung pflegebedürftiger Eltern und anderem zusammenhängen. Der moderne Mensch steckt fest in einem unheilvollen Kreislauf zunehmender Probleme, deren er nicht mehr gewachsen ist. Bisher zeichnen sich keine gesellschaftlichen Lösungen ab. Psychologen, Therapeuten und die Politik sind ratlos. Sämtliche Maßnahmen genügen nicht mehr.

Es ist die Seele des Menschen, die nicht mehr mitkommt. Sie braucht Hilfe.

Kontakt:

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Ellen Michels ist Partner bei Quer-Denken.TV

Deine Seele ist der Star!

http://hitchcock.itc.virginia.edu/SlaveTrade/collection/large/NW0196.JPG

Ein alter Stich über die Sklavenarbeit strafgefangener Farbiger auf Jamaica. Die heutige Ausbeutung der Menschen aller Herkunft ist nur die zivilisiertere Variante der Sklavenarbeit. Die körperliche Bestrafung ist nicht mehr Auspeitschung sondern Herzinfarkt, Magengeschwür und Krebs. Die seelische Erschöpfung nicht mehr gemeinsam getragenes Leid der Sklaven sondern einsamer Burnout.