Georgi Sidorov – Eine Botschaft nach Deutschland

21. Februar 2015 von Gastautor: Georgi Sidorov
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21. Februar 2015 Ich begrüße Euch, meine hochgeschätzten Freunde, ich begrüße auch die hochgeschätzten Zuschauer aus Deutschland. Vor paar Tagen wurde ich gebeten, mehr über die nordischen Völker zu erzählen. Mehr über die moderne Theorie des Ursprungs der nordischen Völker und somit auch über das germanische Volk. Im heutigen modernen Deutschland sind es nur noch wenige, die genau Bescheid über die Geschichte und die Herkunft der Deutschen wissen. Aber nicht nur über die Deutschen, sondern auch über die Herkunft aller europäischen Völker.

 

So müssen die großen Städte im Industal ausgesehen haben (künstlerische Darstellung)

Ich werde versuchen, es kurz, schnell und anschaulich zu erklären und zu zeigen, wie sich die verschiedenen Völker in Europa ausgebreitet haben. Als erstes möchte ich Folgendes anmerken: Im 19. Jahrhundert waren sich sämtliche Wissenschaftler sicher und einig, daß sich die Wiege der nordischen Völker auf germanischem, holländischem und friesischem Territorium befindet. Damals wurde die sogenannte Theorie eines „Zentraleuropa“ geboren. Diese wurde als ein überzeugendes System seitens eines deutschen Wissenschaftlers und Anthropologen dargestellt.

Er machte die Untersuchungen und deutete auf Nordeuropa, d. h. Deutschland, Niederlande sowie Dänemark. Ich habe hier nur die grobe Darstellung gemacht. Doch man kann es gut verstehen. Also genau dort tauchte eine Gruppe von Menschen auf, die andere Merkmale als die damaligen nordischen Völker hatte. Es war ca. 25.000 bis 30.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Allmählich bildete sich ein europäischer Kern, ein Zentrum heraus, welches wiederum eine weitere Bewegung über den Balkanhalbinsel nach Kleinasien machte.

Nach der Meinung von Experten kamen die Vertreter der nordischen Völker erst recht spät nach Kleinasien, so um die 10.000 Jahre vor unsere Zeitrechnung. Über das südliche Europa und die nördliche Schwarzmeerküste kam es zu einer Welle der Völkerwanderung. Mit der blauen Farbe habe ich diese Theorie auf dieser Zeichnung dargestellt. [Auf der Zeichnung] Blau und der Buchstabe „L“ bedeuten eine Lüge, weil es sich in Wahrheit um eine falsche Theorie handelt. Angeblich fand eine langsame Besiedlung in Richtung Osten statt, dann nach Süden und erreichte schließlich Indien und China. Eine andere Besiedelungswelle ging in Richtung Iran. So soll es ausgesehen haben.

Die Wanderer der nordischen Völker trafen auf die asiatischen Völker, die sogenannte mongoloide Völker. Diese sonderbare Theorie war am Ende der 19. und am Anfang der 20. Jahrhundert sehr populär. Diese Auffassung wurde von den deutschen Wissenschaftlern Heinz Brücher, Otto Reche, Rudolf Virchow und vielen anderen unterstützt. Doch nicht nur die deutschen Wissenschaftler, sondern auch britische waren davon überzeugt, daß die weißen Völker ihren Anfang im westlichen Europa hatten. In Wahrheit ist das falsch.

Die Zeit 40.000 bis 50.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung umfaßt nur eine späte Epoche. Die europäische Bevölkerung tauchte viel, viel früher auf. Woher kamen sie? Diese Einwohner der Europa waren nicht nordischer Herkunft, sie waren anders und hatten andere charakteristische Merkmale gehabt. Es war ein Konglomerat der Vermischung von nordischen Völkern mit archanthrop(inen) Völkern.

In dieser Region lebten damals viele Neandertalerstämme, welche sich angeblich mit nordischen Stämmen vermischt haben sollen. Und dieses Gemisch kann man mit einem Begriff zusammenfassen – den der iberischen Völker. Die iberischen Völker sind eine Mischung zwischen Homo sapiens und Homo Erectus. Faktisch ist das aber eine falsche Theorie, die den Tatsachen widerspricht. Warum? Die echten, nordischen Völker kamen erst sehr viel später nach Europa. Zur dieser Zeit siedelten die iberischen Völker in den europäischen Regionen.

Zudem wurde dann auch noch die sogenannte „Eiszeittheorie“ vertreten und zu der anderen hinzugedichtet, obwohl es in Wirklichkeit keine ernsthafte Eiszeit gab. Allerdings ist das ein anderes Thema und ein anderes Gespräch.

Die nordischen Völker – hier habe ich sie mit roten Pfeilen dargestellt – kamen aus dem Norden aus unserer antiken Urheimat. Ich werde mich jetzt allerdings nicht mit den Details der Ansiedlungsetappen befassen. Hier habe ich mit rotem Pfeil die Zeit notiert, also ungefähr 13.000 Jahre vor unseren Ära. Dann kam eine Zeit einer plötzlichen Abkühlung, eine Veränderung des Klimas. Der nördliche Kontinent Ariana oder Hyperborea ging langsam unter. Darüber wird in den Veden ausführlich berichtet, welche in Nordindien sicher aufbewahrt werden.

Dort aus der nördlichen Urheimat siedelten die Vertreter der nordischen Völker in mehreren Wellen nach Süden um. Warum und welchen Weg sind sie gegangen? Hauptsächlich über das Uralgebirge, weil es damals wegen einer Katastrophe zu einer Überflutung kam. Das Wasser stieg 130 bis zu 150 Meter hoch. Keiner kann heute genau sagen, wie hoch der Wasserpegel wirklich war. Aber es steht fest, daß die Weltozeane überschwappten und die Täler überfluteten. Der sichere Weg der Wanderung führte daher natürlicherweise über die Uralgebirge und über die Bergsysteme des östlichen Sibiriens.

Auf diesen Territorien, hier habe ich es gelb und hier grün markiert, haben sich zwei Hauptkerne der nordischen Völker gebildet. Dies geschah ca. 6.000 bis 8.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Aufgrund der archäologischen Funden und der charakteristischen Ornamentverzierungen können wir die Zusammenhänge erkennen. Die antiken, nordischen Ornamente auf den Haushaltsgegenständen sind auf dem gesamten Territorium gleichermaßen zu finden. Die Wissenschaftler haben festgestellt, daß dieser gigantische Raum, beginnend von der Donau bis nach Nord-Korea und China noch bis vor 6.000 Jahren vor unserer Zeitrechnung ausschließlich von den nordischen Völkern besiedelt war.

Und von hier aus wanderten die nordischen Völker weiter. Eine weitere Katastrophe hat erneut eine Völkerwanderung ausgelöst. Die Wissenschaftler sind der Meinung, daß Zentralasien von einen plötzlichen extremen Trockenheit und einer Dürre heimgesucht wurde. Wahrscheinlich beschreibt das Mahabharata-Epos in der Schlacht zu Kurukshetra genau diese Ereignisse. Das heißt, hier wurde erneut eine Superwaffe eingesetzt, welche die Ökosysteme zerstört hat.

File:Kurukshetra.jpg Schlacht zu Kurukshetra in einem alten Mahabharata-Manuskript. Das Mahabharata ist sowohl Heldenepos als auch ein bedeutendes religiöses und philosophisches Werk, dessen Ursprung möglicherweise in vedischer Zeit liegt.

 

Und von hier ging die Völkerwanderung weiter in Richtung Osten. In der gleichen Zeit geschieht eine Verschiebung der Pole: Der Nordpol wechselt seine Position. Das Klima fängt sich etwas, aber jetzt breiten sich langsam Trockenheit und Kälte in dieser Region aus. Auch ein ausbrechender Bürgerkrieg, welcher im Epos Mahabharata beschrieben wird, führte zu weiteren Problemen.

6.000 Jahren vor unserer Zeitrechnung hat das damals einheitliche Volk aus Zentralasien und Osteuropa begonnen, sich über Europa bis an die atlantische Küste auszubreiten. Wir müssen vermerken, daß die Pyrenäen erst im 5. Jahrhundert vor unsere Zeitrechnung überquert wurden. In Spanien oder Iberien lebte eine andere Zivilisation, dort haben die Iberer lange gelebt und geherrscht.

http://www.kinderzeitmaschine.de/uploads/tx_sgkzm/mohenjo-daro_02.jpg Ausgrabung einer Stadt der Harappa- oder Induskultur. Eine hochentwickelte Zivilisation unserer Vorfahren.

Die weißen, nordischen Stämme besiedelten jetzt ganz Europa, wobei ihr Bereich bis zum 5 Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung an das Gebirgsmassiv der Pyrenäen grenzte. Später kamen dann die Kelten in Spanien an. Von den Iberern blieben danach nur die baskischen Völker, die heutigen Basken, übrig. Bei uns in Kaukasien sind es die Georgier und andere kaukasischen Völker, welche als direkten Nachkommen der iberischen Stämme gelten. So sah die Besiedelung damals aus.

Vor nicht allzu lange Zeit, vor ca. 6.000 Jahren vor unserer Zeitrechnung, herrschte hier überall dieselbe einheitliche Rede, dieselbe einheitliche Kultur, die gleichen Ornament und Verzierungen, alles war einheitlich. Genau so kamen die nordischen Völker dann auch nach Mesopotamien. Hier habe ich es mit rot eingezeichnet. Genau gesagt, kamen die antiken Sumerer aus dem Norden. Die Sumerer haben sich in mehrere sumerische Stämme unterteilt doch sie waren kein einheitliches Volk.

Und in dem nördlichen Kaukasus und in der Schwarzmeerregion bildete sich ein beständiger, starker Kern der nordischen Völker, welche ständig Europa bis hinauf nach Skandinavien befruchtet und beeinflußt hat. Das wurde von Thor Heyerdahl in seiner Arbeit bestätigt, als er die Ausgrabungen im nördlichen Kaukasus gemachte hat.

Wir können also feststellen, daß Slawen, Germanen und Kelten faktisch drei Zweige, drei Untergruppen aus einem einheitlichen Volk sind, welches in 6. Jahrhundert dann West- und Osteuropa und im 4. Jahrhundert das Hindustanterritorium besiedelte. Eine starke Welle der Umsiedlung ereignete sich dann vor 2.500 Jahre vor unserer Zeitrechnung. In der Zeit also, als die antike Harappa-Zivilisation unterging.

Es war mir wichtig, es Euch zu erzählen und klarzulegen. Es gibt keinen großen Unterschied, nicht im Genpool, nicht in der damaligen Kultur dieser Völker: Slawen, Germanen und Kelten sind drei Zweige eines einheitlichen Volkes.

Ich danke herzlich für eure Aufmerksamkeit!

Georgi Sidorov

 

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