Wert, Preis und Kaufkraft des Goldes

12. Dezember 2014 von Gastautor: Hubert Hüssner
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12. Dezember 2014 (Von Hubert Hüssner) Immer wieder stelle ich fest dass die folgenden Begriffe wie „Wert“, „Preis“ und „Kaufkraft“ in einem Atemzug ausgesprochen werden und hier eine vermeintliche Gleichheit assoziiert wird. Es bestehen jedoch eklatante und wichtige Unterschiede. Schauen wir uns das doch einmal gemeinsam an:

Preis: Ein 50,- EUR Geldschein hat den Preis von 50,00 EUR, aber lediglich einen (Material-)Wert von wenigen Gramm bedruckten Papiers und der liegt bei einigen sehr wenigen Eurocent.

Kaufkraft: Wir alle wissen, der Preis für die unterschiedlichsten Produkte verändert sich ständig je nach Wirtschaftslage und der Kaufkraft des Tauschmittels, in unserem Fall den 50,- EUR entsprechend. Zu DM Zeiten (vor nur 12 Jahren ) kostete ein Brötchen beim Bäcker ca. 50 Pfennige. Heute kostet es in EUR ca. 50 EUR Cent oder gar mehr. Damit hat sich die Kaufkraft des Euro in nur wenigen Jahren mehr als halbiert. Zur Erinnerung: Man erhielt für eine DM im Tausch 0,50 EUR. Das war übrigens nichts anderes als eine versteckte Währungsreform. Man hätte ja bspw. den Wert auch auf 1:1 festlegen können – also eine DM gegen einen EUR tauschen können. Frage sich ein Jeder selbst weshalb das nicht so gehandhabt wurde.

Wert: Ein 1 Gramm GOLD-GRAMMY hat den momentanen Preis (11/2014) von ca. 40,00 EUR. Aber er hat einen statischen Wert von 1 Gramm Feingold in der Qualität 999,9. Somit stellt Feingold für sich bereits einen sachlichen Wert, einen Sachwert dar – ganz im Gegensatz zu Geldscheinen die ja nur den eigentlichen Papierwert haben. Elektronisches Geld ist dann lediglich nur noch Buchgeld und hat gar keinen Wert. (Das ist wichtig zu verstehen!) Ergänzend sei erwähnt dass Buchgeld kein gesetzliches Zahlungsmittel darstellet, denn das ist bei uns nur der Euro!

Wie wir am Brötchenbeispiel gesehen haben, kann sich der Preis für eine Ware in einem relativ kurzen Zeitrahmen doch sehr schnell verändern. Unter anderem ist dieser abhängig von der aktuellen Kaufkraft der jeweiligen Währung, den Produktions- und Lohnkosten, den Zinsen, usf. und beim Gold im Speziellen von den Interessen der Großbanken die den sogenannten Fixpreis täglich neu festlegen (London Fixing).

Wie sieht die Situation jetzt aber speziell beim Feingold aus?

Kaufkraft:

Zwei Beispiele machen das sehr deutlich.

Beispiel Maßanzug: Für eine Unze Feingold (ca. 31,1 Gramm) hat man vor über 100 Jahren einen auf Maß geschneiderten Anzug bekommen. Für den aktuellen Preis im Gegenwert zu einer Feinunze Gold bekommen sie auch jetzt noch einen guten Maßanzug. (Als Richtschnur gilt hier: Ein guter Maßanzug + Schuhe darf so viel kosten wie ein Monatsgehalt (nach oben und unten hin natürlich variabel) 1000 Euro ist aber immer ein gutes Mittelmaß für den Anzug. Und was kostet im Moment eine Feinunze Gold? Richtig – knapp 1.000,- EUR! (26.11.2014 – 961,61 EUR)

beitragsbild-anzug

Beispiel Brot: Vor knapp 3.000 Jahren wurde festgelegt dass man für eine Feinunze Gold 365 Laibe Brot erhält – als Grundnahrungsmittel für den Zeitraum eines Jahres für eine Familie. Und sie bekommen auch in unseren Zeiten für den Preis einer Feinunze Gold ca. 365 Laibe Brot. (365 x 2,70 EUR = 985,50,- EUR)

beitragsbild-brot

Somit hat sich die Kaufkraft in den ganzen 3.000 Jahren nicht wesentlich verändert. Mit Ausnahme in Notzeiten, da hat sich dann der tauschbare Gegenwert für Gold drastisch nach oben verschoben. Man erhielt z. B. 1948 im Gegenwert für 5-6 Gramm Feingold ein Einfamilienhaus mit Grundstück in Frankfurt/Main oder auch Berlin. Einen ganzen Straßenzug an Häusern konnte man für eine Feinunze tauschen. Was aber hat sich in diesen 3.000 Jahren ständig und sehr oft verändert? Der jeweils zu tauschende Gegenwert von Produkten zu einer gültigen Währung. Somit zeigt der Preis, den man für eine Feinunze zum entsprechenden Zeitpunkt zu zahlen hat, lediglich die ungefähre Kaufkraft der Währung an.

Übrigens – so ganz nebenbei. Es hat keine einzige Währung 3.000 Jahre lang überlebt! Die Verfallszeit von Papierwährungen ist erschreckend kurz. Wie lange galt die Ära der Deutschen Mark? Gerade mal 53 Jahre (1948 bis 2001) Und wie lange hält im Durchschnitt rein rechnerisch betrachtet ein Zins- und Zinseszinssystem durch? Man spricht von 50 – 60 Jahren…….!

Das bedeutet: Wenn eine Währung sich verändert (Inflation oder Deflation), dann verändert sich ihre Kaufkraft, also ihr Vermögen – und das in der Regel zu ihrem Nachteil! Und was passiert wenn eine Währung gar zusammenbricht? Dann hat sich ihr sauer erarbeitetes Vermögen, sofern es aus Geld bestand, in Wohlgefallen aufgelöst!

Bei einem Sachwert wie z. B. Gold sieht das etwas anders aus, denn das Gold (je nach Gewicht) stellt den eigentlichen Wert dar (Sachwert) und kann nach einem Crash dann z. B. in die neue Währung umgetauscht werden. Oder gleich als direktes Tauschmittel genutzt werden. All das hat es schon öfters in der Vergangenheit gegeben und wurde nicht von mir erfunden! Einige Zeitzeugen leben noch und man kann sich bei der Oma oder dem Uropa persönlich erkundigen.

Abschließend ein weiterer interessanter Aspekt. Ich habe erst kürzlich gehört, dass ca. 99 mal mehr Gold in Form von Anteilsscheinen, oder was auch immer, verkauft worden sein soll als es überhaupt physisch verfügbar, respektive vorhanden ist. Im Gegenzug würde das allerdings bedeuten, dass das vorhandene und ihnen verfügbare physische Gold dann prinzipiell 99 mal mehr Kauf-Tauschkraft hat als der heutige Preis uns vorgaukelt!

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Ich wünsche ihnen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und uns allen viele wohltuende und freudige Erfahrungen.

Ihnen allen alles Gute!

Ihr Hubert Hüssner

Goldgrammy ist Partner von Quer-Denken.TV