Die Moleküle der Gefühle

26. November 2014 von Gastautor: Peter Herrmann
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26. November 2014 (von Peter Herrmann) Sind Sinneseindrücke tatsächlich das, was sie zu sein scheinen? Handelt es sich wirklich um Eindrücke von Außen? Handelt es sich um etwas, das von Außen auf uns einstürmt, ohne daß wir mit der Entstehung der ausgelösten Emotion etwas zu tun haben? Können wir uns eines Gefühles wirklich nicht erwehren? Können wir uns eines Eindrucks nicht erwehren? Haben wir im Wortsinne tatsächlich nicht die Kraft und die Macht unsere eigene Gefühlswelt zu erschaffen? Sind wir im täglichen Leben den Myriaden von buchstäblichen Ein-drücken ausgeliefert, wie ein unbewußter Gegenstand? Haben wir vergessen, daß es anders sein könnte oder erschließen wir uns dieses Bewußtsein erst? Sinneseindrücke. Das Wort allein spricht schon so sehr für sich, daß man es kaum zu erklären braucht. Wir alle glauben zu wissen, was unsere Sinne sind und wie sie für uns arbeiten. Wir sehen die Schönheit des weiten Meeres, des blauen Himmels und des weißen Strandes mit unseren Augen. Der köstliche Duft des Pfirsichs steigt uns in die Nase und wir schmecken den salzigen Geschmack des Meeres auf der Zunge, während wir die Brandung rauschen hören. Wir spüren wie sich der feuchte Stein anfühlt, auf dem wir sitzen und genießen das Gefühl der warmen Sonne auf der Haut. Alle fünf Sinne arbeiten für uns und vermitteln uns einen Eindruck, ein Bild oder Abbild der Realität …

Hand aufs Herz. Haben Sie sich dabei ertappt, wie Sie gerade selbst am Meer gesessen haben? Fällt es Ihnen leicht, diese Sinneseindrücke zu erleben, ohne selbst dort zu sein? Für die meisten von uns dürfte das zutreffen, und wir kennen das Phänomen tausendfach. Wir lesen ein Buch oder sehen einen Film und sind vollständig in der Geschichte. Ein Freund erzählt tief bewegt von der Krankheit seiner Mutter und wir fühlen oder leiden sogar mit ihm. Wir sehen die unbändige Freude eines Kindes und uns laufen vielleicht vor Lachen die Tränen herunter. Immer ist es eine Emotion, die ihren Ursprung offensichtlich nicht in uns selbst hat, sonder die von Außen auf uns einstürmt. Gefühle, die wir mit-erleben, aber nicht ursächlich selbst erleben. Eindrücke, die definitiv von Außen und nicht aus uns selbst heraus kommen. Und doch lösen sie offensichtliche und spürbare Vorgänge aus, die tiefer gehen können, als selbst Erlebtes, selbst ausgelöstes Handeln oder selbst in Gang gebrachte innere Vorgänge.

Nachdem in unserem Kosmos (griechisch: Ordnung) alles mit allem verbunden ist, blicken wir kurz zurück auf frühere Artikel und Kolumnen. Wir müssen zuerst zur Kenntnis nehmen, daß sowohl Erdmagnetfelder als auch elektromagnetische Felder einen (in)-direkten Einfluß auf unsere Stimmungs- und Bewußtseinslage ausüben. Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen. Wir reden nicht davon, daß elektromagnetische Felder unseren Körper beeinträchtigen, denn das findet heute kaum noch jemand erwähnenswert –  was natürlich nicht bedeutet, daß auch entsprechend gehandelt wird, klar. Aber nochmal im Klartext: Nicht nur die mit-erlebten Bücher, Filme und Geschichten lösen ein buchstäbliches Mit-fühlen aus, sondern ebenso die Felder unserer Erde (geomagnetische Felder) und elektromagnetische Felder! Und dabei spielt es noch nicht einmal eine Rolle, ob diese Felder natürlichen oder künstlichen Ursprungs sind. Diese Frequenzen fängt unser Gehirn, das ja sowohl Empfänger, als auch Sender elektromagnetischer Signale und Felder ist, den lieben langen Tag auf. Und nachts obendrein. Vielleicht ein wenig abgeschwächt, aber immerhin. Wir fühlen also 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr Emotionen, die mit unseren eigenen rein gar nichts zu tun haben!

Mit diesem Wissen ausgestattet lohnt es sich, einen Blick auf Experimente zu werfen, die sich im großen Stile mit dem Erzeugen elektromagnetischer Felder befassen. Unter dem Stichwort „HAARP“ findet man sowohl im Internet, als auch in Buchhandlungen erhellendes Material zum Thema. Zusätzlich wird es in der Zukunft unumgänglich sein, sich intensiv mit den – natürlichen und von außen initiierten – Vorgängen auf der Sonne zu beschäftigen, denn sie betreffen einen jeden Einzelnen ganz direkt, obwohl die Sonne „so weit weg ist“. Es hilft heute nicht mehr, seine Sonnenbrille auf die Nase zu setzen und den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen. Wir sind im Informations-Zeitalter angekommen, und das bedeutet, daß wir nicht nur die Pflicht und Verantwortung haben uns zu informieren, sondern vor allem, daß Information von außen – und ich spreche hier nicht in erster Linie von den Nachrichten, die eine Handvoll Presseagenturen auf der Welt für furchtbar genug halten –  unser Leben bestimmt, wenn wir es nicht selbst in die Hand nehmen! Informationen, die tatsächlich alle Gebiete und Aspekte unseres Lebens umfassen. Warum erfahre ich Sexualität so und nicht anders? Warum gefallen mir bestimmte Merkmale am anderen Geschlecht? Warum nehmen Phänomene wie Fetisch-Lust („Sado-Masochismus“) und Päderastie (Kinderpornographie im Internet) immer mehr zu? Eine eingehende Untersuchung seiner selbst lohnt sicher, um eigene von fremden Emotionen und Gefühlen unterscheiden zu lernen.

Erfahrungsgemäß reicht jedoch ein Erkennen noch nicht aus, um die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, mit den bestehenden und kommenden Einflüssen naturgemäß umzugehen. Erst der Prozeß des Verinnerlichens ermöglicht es dem ganzen System Mensch, sich so zu präsentieren, daß uns nicht mehr die Einflüsse von Außen regieren, sondern wir autark und wahrhaft selbst-bestimmt fühlen, denken und handeln.

Und dazu gehört auch das verinnerlichte Wissen, daß eben nicht die jeweilige Situation, beziehungsweise die auf uns einstürmenden Gefühle für unsere Stimmungslagen verantwortlich sind. Letztlich ist immer die Bewußtseins-Ebene maßgebend, von der aus wir die Situation betrachten, beurteilen und einordnen! Und diese hängt mit der uns entelechial (d.h.: von Innen heraus einem höheren Ziele zustrebend) innewohnenden und von Burkhard Heim berechneten Anbindung an die feineren Ebenen des Seins zusammen. Namentlich in den von diesem Genie mathematisch exakt berechneten Dimensionen > X5, die für Informationstransfer und Informationsfluß zuständig sind und in denen dieser gleichzeitig stattfindet.

Das heißt, hier nehmen wir zuerst wahr, und von hier empfängt das Gehirn die Botschaft, ein entsprechendes Protein zu erstellen, welches wiederum das „erwünschte“ Gefühl auslöst. Das Gehirn ist in der Lage, für jedes Gefühl, zu dem wir fähig sind, ein entsprechendes Protein-Molekül  herstellen zu lassen – die Moleküle der Gefühle, die wir pauschal als Neurotransmitter (Botenstoffe, wie Serotonin, Dopamin und Melatonin, die Information von einer zur anderen Nervenzelle tragen) bezeichnen können. So löst sich das Rätsel, welche Instanz unserem Gehirn sagt, was es zu produzieren hat, denn in den feineren, höheren Dimensionen siedelt Heim das an, was wir unter dem Begriff Seele oder Höheres Selbst kennen.

Werden diese feinen Signale, diese unsagbar feinen Schwingungen nun – wie oben beschrieben – von außen überlagert, entstehen Handlungen, die so von der Seele nicht gewollt waren. Anstelle des Fühlens unserer wahren Gefühle tritt das Fühlen von Emotionen, die wir uns oft nicht erklären können. Depressionen, Aggressionen, Abhängigkeiten und die gesamte Palette dessen, was unserer wahrhaften, sinnlichen Natur widerspricht. Denn angelegt ist unser Wesen nach Burkhard Heim auf die Weiterentwicklung in immer höher und feiner schwingende Sphären. Heim nennt das „Metroplextotalitäten mit immer höheren Organisationsgraden“, wobei Metroplextotalitäten vereinfacht ausgedrückt Entwicklungsniveaus eines Lebewesens bezeichnen. Mit der Höherentwicklung bilden Lebewesen Informationskanäle heraus, in denen Aktivitätenströme (das sind regelmäßige, periodische Schwingungsvorgänge) auf und absteigen – die Botschaften von der Seele selbst. Diese greifen aktiv in das biologische System ein und treiben es zu verschiedenen Aktionen an: darunter Selbsterhaltung, Selbstentfaltung und Arterhaltung. Unsere sinnliche Wahrnehmung entspricht also der Wahrnehmung unseres Wesenskerns, unseres eigentlichen Seins, wenn die Botschaft uns nach dem Übertragungssprozess aus den Dimensionen > X5 unverfälscht erreicht.

Kant wusste und erklärte im Kategorischen Imperativ, daß der Mensch zwar vernunftbegabt, aber nicht allein durch Vernunft motiviert ist. Durch die Möglichkeit der Zuwiderhandlung gegen die Vernunft wird es wieder notwendig die Bedeutung des objektiven moralischen Prinzips für sich selbst zu klären. Die Entwicklung allgemein gültiger Prinzipien der Sittlichkeit ist auch nach Heim eine der vornehmsten Aufgaben des Menschen.

Erst wenn wir die wahre Natur der Botschaften der Seele verinnerlicht haben, kann sich uns der Sinn und Zweck unseres Hierseins erschließen.

Peter Herrmann (Bild links mit Erich von Däneken) übersetzt simultan Englisch-Deutsch/Deutsch-Englisch in absoluter Perfektion für Kongresse und Veranstaltungen in allen wissenschaftlichen Bereichen und übernimmt auch Übersetzungen von Texten, Schriften und Büchern. Anfragen sind zu richten an: Peter Herrmann Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

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