Der Quer-Denken.TV-Kongreß am Samstag, den 22. November

24. November 2014 von QUERDENKEN-REDAKTION
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24. November 2014  Der erste Quer-Denken.TV-Kongreß war ein voller Erfolg. Das kann man als Fazit schon einmal festhalten. Besucher, Referenten und Ausssteller waren begeistert, die Stimmung war wunderbar. Uns erreichen heute noch viele begeisterte Besucher-Mails über die Webseite. Wir, vom Quer-Denken-Team sind müde, überarbeitet, aber sehr glücklich. Und wir danken Euch, unseren Lesern und Besuchern aus ganzem Herzen, daß Ihr gekommen seid, daß Ihr so mit Leib und Seele dabei wart – und auch unseren Referenten, die alles gegeben haben. Danke!

Der Andrang war überwältigend. Schon fast zwei Wochen vorher waren die Karten komplett ausverkauft und es tat uns in der Seele weh, daß einige doch noch angereist kamen, obwohl wir gepostet haben, bitte nicht mehr zu kommen. Es gab aber auch noch Karten, die wegen Krankheit oder aus anderen Gründen im letzten Moment zurückgegeben worden waren, und so waren es doch nicht allzuviele, die wir zurückschicken mußten. Einige kamen später noch einmal wieder und konnten die Plätze einnehmen, die frei geworden waren, weil ein paar Leute nicht den ganzen Tag bleiben konnten.

Wir hatten aber, das möchten wir den Freunden, die wir leider, leider abweisen mußten, keine Wahl. Die Sicherheitsauflagen sind rigoros und aus Brandschutzgründen wird eisern darauf bestanden, daß nicht mehr Stühle hineingestellt werden dürfen. Ansonsten wären wir Gefahr gelaufen, daß der Kongreß so lange nicht stattfinden darf, bis die Höchstzahl der Besucher eingehalten ist.

Andreas Clauss, der erste Referent, erwies sich trotz des sehr schwierigen und wenig lustigen Themas – als wahrer Eisbrecher. So konnte dann schon der Auftakt mit Andreas Clauss die Lachmuskeln des Puplikums strapazieren.

Professort Konstantin Meyl sorgte mit seinen spannend vorgetragenen Forschungen auf dem Gebiet der Skalarwellentechnik für Totenstille im Saal und teilweise andächtiges Staunen. Aber auch für große Hoffnung, was uns Menschen möglich ist, wenn der Geist offen und neugierig ist, und was große Geister wie Prof. Meyl an ungeahnten Perspektiven bieten können.

Andreas Popp und Prof. Dr. Franz Hörmann bewiesen in ihrer hochkarätigen Auseinandersetzung mt dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekt der gegenwärtigen Lage bisweilen gallebitteren Humor und nutzten drastische, aber einleuchtende Bilder, um die Widersinnigkeit und den Wahnsinn unseres Geld- und Wertesystems begreiflich zu machen.

 Andreas Popp, Franz Hörmann und Michael Vogt Andreas Popp, Franz Hörmann und Michael Vogt. (Bild: Frank Grünig, Umdenken 2012)

Bruno Würtenberger sorgte für eine wunderbare Stimmung im Saal. Seine tiefgründigen Überlegungen, Nachdenklichkeiten und energischen Aufforderungen an die Menschen im Saal sorgten mal für Lacher, mal für Betroffenheit – aber auch für Optimismus und Zuversicht. Man kann sicher sagen, er erreicht die Herzen der Menschen – genau wie das klangliche Rahmenprogramm mit den großen Gongs und Klangtafeln von Jens Zygar und dem schönen Gesang von Andreas Körber mit seiner Gitarre, die unertwartet gut auch mit den Gongs harmonierte. Otto Lichtner verzauberte mit seiner Lebensmusik am späten Abend die Leute, so daß sie die Freude und Begeisterung über diesen großartigen Tag noch mit nach Hause nahmen.

Peter Feist lieferte in der für ihn typischen Weise eine höchst fachkundige, knochentrockene, aber witzig-fetzige Tour d’horizon durch die Geschichte ab, in der er die unglaubliche Lernresistenz der Eliten mit galligem Humor geißelte und ein flammendes Plädoyer für ein Lernen aus der Geschichte und den für beide Völker und Europa lebenswichtigen Frieden mit Rußland hielt.

Einen beklemmenden Blick hinter die Kulissen und in die verborgenen Zirkel der Macht gab Gerhard Wisnewski in seinem Gespräch mit Michael Vogt. Auch er war, wie übrigens alle Referenten souverän und brillant, und konnte – gemäß des philosophischen Satzes „Ein freier Geist ist fähig zu freier Rede“ – eine gewisse Lockerheit in das fast unheimliche Thema bringen.

Den Abschluss der Referate machte dann der Historiker Dr. phil. Daniele Ganser der ebenfalls Beifall und Lacher auf seiner Seite hatte. Dr. phil. Daniele Ganser ist ein sehr gefragter und geschätzter Wissenschaftler, Schweizer Historiker und spezialisiert auf Zeitgeschichte seit 1945 und Internationale Politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie, verdeckte Kriegsführung, Ressourcenkämpfe und Wirtschaftspolitik. Er unterrichtet an der Universität St. Gallen (HSG) zur Geschichte und Zukunft von Energiesystemen und an der Universität Basel im Nachdiplomstudium Konfliktanalysen zum globalen Kampf ums Erdöl. Auch er konnte hochinteressante Einblicke in die wahren Vorgänge im Kampf um Macht, globaler Vorrangstellung, Energieressourcen und die verborgenen Machenschaften der Geheimen Organisationen in diesem Spiel geben.

 

Es war ein fantastischer Tag, wir freuen uns jetzt schon, nach einer Verschnaufpause auf nächstes Jahr und danken Euch allen!